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Zitate :

Erst beim Abfassen der Steuererklärung kommt man dahinter, wie viel Geld man sparen würde, wenn man gar keines hätte.
[Fernandel, Filmkomiker]

 

Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre wird Probleme nicht lösen :

Senioren

Bundestagsabgeordneter Ewald Schurer sprach am Wochenende beim SPD Ortsverein in Großmehring. Sein Thema war die "Rente mit 67". Da das Thema seiner Meinung nach zu Recht sehr unterschiedlich eingeschätzt wird, stellte er vier Entwicklungen dar:

  • Erstens führte die Belastung der Rentenkasse durch die Wiedervereinigung zu einer finanziellen Schieflage.
  • Zweitens belasten die vielen Arbeitslosen die Finanzierung in die Sozialkassen.
  • Drittens war die Reallohnentwicklung die letzten zehn Jahre negativ und
  • viertens wird durch die Altersentwicklung die Rente länger bezogen.

Während 1960 der Durchschnittsrentner neun Jahre Rente bezog, weitete sich dieser Zeitraum bis jetzt auf durchschnittlich 17 Jahre aus. Dagegen soll nun durch die Anpassung des Renteneintrittsalters in den nächsten 20 Jahren von 65 auf 67 Jahre die Finanzierung der Rentenversicherung sicherstellen. Ein weiteres Ziel ist die Begrenzung der Lohnnebenkosten, da der Beitrag auf maximal 20 Prozent festgeschrieben werden soll.

Für den Abgeordneten Schurer ist klar, dass "die Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre nicht ausschließlich als Instrument zur nachhaltigen Finanzierbarkeit der Gesetzlichen Rentenversicherung angesehen werden darf. Mindestens ebenso wichtig sei die Erhöhung der Beschäftigungsquote Älterer. Dazu diene die "Initiative 50plus", die Bundesarbeitsminister Franz Müntefering verabschieden möchte." Darüber hinaus muss seiner Meinung nach sichergestellt werden, dass Personen die mindestens 45 Pflichtbeitragsjahre haben, ohne Kürzung mit 65 in Rente gehen dürfen. Auch für Personen in körperlich belastenden Tätigkeiten müssen klare Ausnahmen geschaffen werden. Dazu unterstützt er bereits vorhandene Initiativen innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion.

Der Unterbezirksvorsitzende Sven John nahm zum Audi-Besuch des Wirtschaftministers Huber Stellung: "Es ist nicht akzeptabel, dass ein bayerischer Minister einseitig BMW bevorzugt. Dies kommt nicht nur in dieser Region nicht gut an."

 

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